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Sättigung

Grad der Buntheit oder Stärke einer Farbe. Eine hohe Sättigung setzt ein starkes Überwiegen einer oder zweier Primärfarben voraus. Je ausgeglichener die Anteile aller drei Primärfarben in einem Farbton sind, desto geringer ist die Sättigung und die Farbe tendiert zu Grau.

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Scharfzeichnen

Beim Scharfzeichnen wird ein Bild komplett oder selektiv nachträglich geschärft (z.B. Unscharf maskieren). Dabei wird im Bild nach Stellen gesucht, an denen starke Hell-Dunkel-Übergänge existieren. Der optische Eindruck der Schärfung kommt für den Betrachter durch ein zusätzliches Nachdunkeln der dunkelen Seite und Aufhellen der hellen Seite dieser Übergänge zustande. Aktuelle Scan- und Bildbearbeitungsprogramme bieten ein reichhaltiges Spektrum an Scharfzeichnungsfiltern, die die Nachschärfung auf die vom Operator gewünschten Bildstellen beschränken.

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schwarzer Körper

Auch als schwarzer Strahler bezeichneter idealisierter Körper, der auftreffende elektromagnetische Strahlung vollständig absorbiert und der bei allen Wellenlängen die höchstmögliche Energie aussendet.

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Schwarzpunkt

Als Schwarzpunkt wird die dunkelste neutrale Stelle einer Vorlage bezeichnet.

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Schwärzungsverteilung

Mit einem Mikroskop-Fotometer kann die Verteilung der Schwärzung in einem Rasterpunkt auf dem Film in Form von Isodensitenlinien aufgenommen werden.

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Schwellwert

Der Schwellwert ist fü das Scannen von Strichzeichnungen von Bedeutung. Er stellt die Grenze für den Grauwert dar, bei deren Überschreiten ein Pixel vom Scanner als Schwarz bzw. Unterschreiten als Weiß gesehen wird.

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SCSI-Schnittstelle

Sehr schnelle parallele Schnittstelle zur Übertragung großer Datenmengen. Sie findet bei Massenspeichermedien (Festplatten, ZIP-Medien, MOD, DAT-Streamer) und Scannern Anwendung. Die Übertragungsleistung kann je nach Standard (SCSI, Ultra-SCSI, Ultra-2-SCSI) bis zu 80 MB/s betragen. Im gegensatz zur Firewire-Schnittstelle lassen sich die SCSI-Komponenten nicht im laufenden Betrieb wechseln.

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Selbstleuchter

Lichtquelle

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Separation

Bei der Separation werden RGB-Bilddaten in den CMYK-Farbraum umgerechnet. Problematisch ist dabei, daß der RGB-Farbraum größer ist als der CMYK-Farbraum, viele RGB-Farben also im Druck nicht darstellbar sind.

===> Gamut-Mapping

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Skalenfarben

Als Skalenfarben werden die Standardfarben des Vierfarbdruckes bezeichnet. Für Europa sind diese Farben bisher in der DIN 16539 für den Offset veröffentlicht worden. Die farblichen Eigenschaften der Prozessfarben sind jetzt in der DIN ISO 2846-1 festgelegt. Die Vorgaben für die Standardisierung sind in der ISO 12647-2 und in den Richtlinien des Bundesverband Druck&Medien enthalten. In Amerika wird die SWOP-Skala verwendet. Besonders bei der Separation ist die Einstellung der richtigen Farbskala von entscheidender Bedeutung.

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Smartmedia

Ultraflache Speicherkarten für Digitalkameras, die über eine Speicherkapazität von 1 ... 4 MB verfügen. Um eine zeitaufwendige serielle Datenübertragung zu vermeiden, kann man mit speziellen Adaptern die Smartmedia-Karten auch an der PCMCIA-Schnittstelle auslesen.

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Softproofing

Unter Softproofing versteht man die Darstellung eines Bildes unter Einrechnung des Farbprofiles des letzendlich geplanten Ausgabegerätes (Offsetdruckmaschine, Flexodruck, etc.) durch das CMS am Computermonitor zur Kontrolle von Farbgenauigkeit und Layout. Ein aussagefäger Softproof setzt in gut funktionierendes CMS und eine aktuelle Charakterisierung aller beteiligten Komponenten (Monitor, Ausgabegerät) durch ICC-Profile voraus.

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Spektralfilter

Spektralfilter sind äußerst schmalbandige Farbfilter, welche genau auf das Reflexionsminimum der jeweiligen Grundfarbe Cyan, Magenta oder Gelb abgestimmt sind. Im Gegensatz zu Breitbandfiltern sind höhere und geräteunabhängigere Dichtewerte erzielbar.

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Spektralfotometer

Ein Spektralfotometer zerlegt das Spektrum des sichtbaren Lichtes in eine Anzahl schmaler Bänder (20 ... 40 Bänder mit 20 ... 10 nm Breite) und liefert für jedes dieser Bänder einen digitalisierten Lichtstärkewert. Aus diesen Werten wird für die gemessene Farbe eine Remissionskurve aufgebaut. Diese Kurve ist beleuchtungsunabhängig und stellt faktisch den farblichen "Fingerabdruck" der zu messenden Probe dar. Durch multiplikative Verknüpfung mit den standardisierten Lichtarten können aus Remissionskurven die zugehörigen Farbwerte nach CIE-LAB und CIE-XYZ gewonnen werden. Spektralfotometer sind auf Grund ihrer hohen Meßgenauigkeit zur Charakterisierung von Eingabe-, Anzeige- und Ausgabegeräten unverzichtbar.

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Stäbchen

Die Stäbchen sind die lichtempfindlichen Elemente im Auge, welche auf Helligkeitsunterschiede reagieren.

===> Zapfen

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Strahlengang

Das von der Lichtquelle des Densitometers ausgesendete Licht besteht aus den drei Grundfarben der additiven Mischung Rot, Grün sowie Blau und erscheint dem Betrachter als Weiß. Die zu messende Farbschicht auf dem Papier wirkt wie ein Farbfilter und beeinflußt nur die jeweilige Komplementärfarbe. Diese Lichtfarbe wird von der Farbschicht in Abhängigkeit von der Schichtdicke mehr oder weniger absorbiert. Dem Betrachter erscheint das vom Papier remittierte Licht demnach in unserem Beispiel als Cyan. Für die Messung hingegen ist nur der kleinere, stark beeinflußte Rotanteil von Interesse. Deshalb wird mit einem Farbfilter der Anteil Blau und Grün des remittierten Lichtes entfernt.

Die Anwendung von Farbfiltern im Strahlengang des Densitometers

Abb.: Die Anwendung von Farbfiltern im Strahlengang des Densitometers

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Strahlung

Energie in Form elektromagnetischer Wellen oder Elementarteilchen

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Streufolien

Kunststoffolien mit der Eigenschaft Licht zu streuen, zur Abdeckung von Schnittkanten (besser sind gelatineartige Substanzen, welche auf die betreffenden Stellen gestrichen werden).

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Subtraktivverfahren

Ein Untergrund wird durch Auftrag von Pigmenten so verändert, daß einfallendes Licht nicht mehr vollständig reflektiert wird. Die Grundfarben entsprechen dabei den Mischungen der additiven Grundfarben Gelb, Cyan und Magenta.

Anwendung: Druck, Farbgebung

Die Mischung der subtraktiven Grundfarben

Abb.: Die Mischung der subtraktiven Grundfarben

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Three-Shot

Digitalkameras, die im Three-Shot-Verfahren arbeiten, sind nur mit einem einzigen CCD-Sensor ausgestattet und müssen von jedem Motiv drei einzelne Aufnahmen in den Grundfarben Rot, Grün und Blau (durch Vorschalten der entsprechenden Filter) machen. Diese Einzelaufnahmen werden danach rechnerisch zu einem Farbbild zusammengesetzt. Bei diesem Kameratyp muü sichergestellt sein, daß sich das Motiv während der Einzelaufnahmen nicht bewegt.

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Tiefen

Als Tiefen werden die dunkelsten Stellen eines Bildes bezeichnet. Diese Stellen weisen die größten Rasterpunkte und die höchsten Farbdichtewerte auf.

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TIFF-Format

"Tag Image File Format" - Dateiformat für Bitmapbilder, welches sich mit Hilfe des Lempel-Ziv-Welch Kompressionsverfahrens ohne Qualitätseinbußen mit einem Faktor von 2:1 komprimieren läßt

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Tintenstrahldrucker

Bei diesem Druckertyp wird flüssige Tinte in den Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz mittels feinster Düsen auf den Bedruckstoff gespritzt. Tintenstrahldrucker liefern Drucke hoher Qualität und können eine Vielzahl von Druckmedien bedrucken.

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Toner

Toner sind elektrisch geladene Farbpartikel, die von einer entgegengesetzt geladenen Fototrommel angezogen und durch Druck und/oder Hitze auf dem Bedruckstoff fixiert werden. Toner finden bei Laserdruckern, Kopierern und digitalen Druckmaschinen Anwendung.

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Tonwert

Der Tonwert beschreibt den prozentualen Anteil der mit Farbe bedeckten Papierfläche.

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Tonwertumfang

Der Bereich zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle eines Farbkanales.

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Tonwertzunahme

Die Tonwertzunahme Z (%) ergibt sich aus der Differenz des bekannten Rastertonwertes im Film und dem gemessenen Rastertonwert im Druck und wird grundsätzlich in Prozent Zunahme vom Film zum Druck angegeben.

In der folgenden Formel wird dieser Zusammenhang als Differenz zwischen den Flächendeckungsgraden im Druck und im Film ausgedrückt:

Z (%) = FD - FF (Positivkopie)

Ein Druck ohne Tonwertzunahme ist aus drucktechnischen Gründen und wegen des Lichtfanges nicht möglich.

Die Veränderung des Rasterpunktes vom Film zum Druck

Abb.: Die Veränderung des Rasterpunktes vom Film zum Druck

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Transmission

Durchgang von Strahlung durch Materie

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transparent

lichtdurchlässig, Gegensatz von opak

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Trapping

===> Farbannahme

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Trockenfarbdichte

Als Trockenfarbdichte gelten Werte, die frühestens 30 Minuten nach dem Druck gemessen werden. Die Angabe der Trocken- oder Naßfarbdichte ist veraltet, da moderne Densitometer grundsätzlich mit Polarisationsfiltern arbeiten.

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Trommelscanner

Beim Trommelscanner werden die Vorlagen auf einer Trommel befestigt, welche beim Scanvorgang rotiert. Die Verwendung von Photomultiplier-Röhren zur Erfassung des Lichtes in den Kanälen für Rot Grün und Blau verleiht diesen Scannern eine hervorragende Auflösung besonders an dunkelen Bildstellen mit geringer Zeichnung.

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UCR

"Under Color Removal" - Bei der Unterfarbenreduzierung werden an dunklen und neutralen Bildstellen die Anteile von Cyan, Magenta und Gelb zugunsten einer entsprechenden Menge Schwarz reduziert.

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Unbunt

Farbart des energiegleichen Spektrums bzw. der beleuchtenden Lichtquelle

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Letzte Änderung am: 15.11.2007
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