| medienneutral |
Die medienneutrale Bildspeicherung verzichtet
auf gerätespezifische Farbinformationen im Datensatz und läßt
damit noch alle Wege für die Weiterverarbeitung (Druck, Internet,
CD-ROM) offen. Der CIE-LAB Farbraum ist der
dafür am besten geeignete Farbraum
(RGB - monitorspezifisch, CMYK - druckspezifisch).
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| Meßgeometrie 45/0 gerichtet |
Bei dieser Anordnung erfolgt eine gerichtete
Beleuchtung unter einem Winkel von 45°. Das von der Probe remittierte
Licht wird unter einem Winkel von 0° gemessen. Der Vorteil dieser
Anordnung besteht darin, daß die Meßwerte nicht durch
den Einfluß des Glanzes verfälscht werden. Nachteilig
ist bei dieser Geometrie der große Einfluß der Probenoberfläche
auf die Meßergebnisse.
Abb.: Gerichtete Beleuchtung aus 45°, Messung
0°
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| Meßgeometrie 45/0 rundum |
Bei dieser Anordnung erfolgt eine Rundumbeleuchtung
unter einem Winkel von 45°. Das von der Probe remittierte Licht
wird unter 0° gemessen, d.h. die Messung erfolgt unter Ausschluß
des Glanzes.
Abb.: Rundumbeleuchtung aus 45°, Messung
0°
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| Meßgeometrie d/8 |
Bei dieser Anordnung erfolgt die diffuse Beleuchtung
unter Zuhilfenahme einer innen weiß beschichteten Kugel. Das
von der Probe remittierte Licht wird unter 8° gemessen. Die
Oberflächenstruktur spielt bei dieser Meßgeometrie nur
eine untergeordnete Rolle. Der Glanz wird entweder mittels Glanzfalle
oder rechnerisch durch eine 4% Glanzkorrektur eliminiert. Nachteilig
ist der Umstand, daß die Kugel trotz weißer Beschichtung
einen Teil des Lichtes absorbiert und somit die Strahlungsverteilung
der Lichtquelle verändert. Außerdem wird die Kugel beim
Gebrauch mit der Zeit mehr oder minder verschmutzt, was eine zeitabhängige
Drift der Meßwerte zur Folge hat.
Abb.: Diffuse Beleuchtung mittels Kugel, Messung
unter 8°
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| Metamerie |
Eine Farbe ist zu einer anderen Farbe metamer,
wenn bei gleichen Farbvalenzen unterschiedliche
Farbreizfunktionen vorliegen.
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| Mikrolinienanzeige |
Feinste Strich- bzw. Spaltenbreite des auf der
Druckform wiedergegebenen Mikrolinienfeldes. Die Zahlenangeben beziehen
sich auf die Breite der Linien bzw. der Spalten auf dem Film in
Mikrometern.
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| Moiré |
Störende Musterbildung durch die Überlagerung
der Motivstruktur mit der Struktur des Aufnahmesensors. Besonders
anfällig sind dafür fein gemusterte Motive (z.B. Textilien).
Weiterhin kann Moiré beim Scannen bereits gerasterter Vorlagen
und durch falsche Rasterwinkelung bei der Druckausgabe entstehen.
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| MPEG |
Standard für Bewegtbilder, der von der "Motion
Picture Expert Group" definiert wurde. Eine MPEG-Bildfolge
beginnt immer mit einem Startbild. Die Folgebilder werden dann aber
nicht mehr komplett gespeichert, sondern nur ihre Änderungen
zum Vorgängerbild (inkrementelle Speicherung). MPEG wird auch
zur Speicherung von Audiodaten verwendet.
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| Murray-Davies-Formel |
Die Murray-Davies-Formel dient zur Ermittlung
des Rastertonwertes im Druck. Dabei werden die Meßwerte der
Farbdichte im Vollton (Flächendeckung 100%) und der Farbdichte
im Raster genutzt, um so farbführungsbedingte Unterschiede
zu eliminieren.
Abb.: Die Murray-Davies-Formel
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| Nanometer |
Ein Nanometer sind 10-9m. Diese Maßeinheit
wird zum Messen von Wellenlängen verwendet.
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| Naßandruck |
Der Naßandruck ist eine sehr aufwendige
und hochwertige Form des Proofs, das auf einer Druckmaschine hergestellt
wird. Hauptkostenfaktor ist dabei die Notwendigkeit, im Fall von
Korrekturen neue Filme und Druckplatten herstellen zu müssen.
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| Naßfarbdichte |
Als Naßfarbdichte gelten Werte, die bis
zu 30 Sekunden nach dem Druck gemessen werden. Die Angabe der Naß-
oder Trockenfarbdichte ist veraltet,
da moderne Densitometer grundsätzlich
mit Polarisationsfiltern arbeiten.
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| Normalbeobachter |
Strahlungsempfänger, dessen spektrale Empfindlichkeitskurven
gerade den CIE-Normspektralwertkurven
entsprechen.
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| Normalfärbung |
Unter Normalfärbung versteht man diejenige
Farbdichte im Vollton DV, mit
der für eine bestimmte Papier-Farbe-Kombination das beste Druckergebnis
erreicht wird. Die Normalfärbung wird zur Optimierung der Druckmaschineneinstellung
und zur Auswahl von Gummitüchern, Farben usw. durch Färbungsreihen
von deutlich unterfärbt bis deutlich überfärbt ermittelt.
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| Normlicht |
Unter Normlicht versteht man die Beleuchtung
einer Probe mit Licht einer genau definierten
Lichtart. Die Definition der verschiedenen
Lichtarten wurde von der CIE hinsichtlich Farbtemperatur
und Strahlungsverteilung vorgenommen.
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| Normspektralwertkurven |
Die Normspektralwertkurven wurden 1931 von der
CIE als durchschnittliche Empfindlichkeitskurven
des menschlichen Auges für die Grundfarben Rot, Grün und
Blau definiert.
Abb.: Die Normspektralwertfunktionen der CIE
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| Offpress-Proof |
Ein Offpress-Proof wird in der Druckvorstufe
nicht auf einer Druckmaschine, sondern mit einem den Druckvorgang
simulierenden Verfahren hergestellt (z.B. Thermosublimationsdruck).
Gegenüber Naßandrucken sind
solche Proofs wesentlich schneller und einfacher herstellbar, setzen
jedoch, um voll aussagefähig zu sein, die Verwendung eines
präzise eingemessenen ICC-Farbprofils
des simulierten Druckprozesses voraus. Dazu gehöhrt nicht nur
die Charakterisierung der Maschine
unter standardisierten Bedingungen, sondern auch die Einbeziehung
der für den jeweiligen Auftrag verwendeten Papiersorte.
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| Offsetdruck |
Ein auf den Standarddruckfarben basierendes Flachdruckverfahren
für hohe Auflagen, bei welchem die auf den druckenden Flächen
einer Druckplatte haftende Farbe auf
ein Gummidrucktuch und von dort auf den Bedruckstoff übertragen
wird.
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| One-Shot |
Eine im One-Shot-Verfahren arbeitende Digitalkamera
nimmt ein farbiges Bild mit einem Schuß auf. Dazu müssen
drei CCD-Sensoren parallel das Bild in seine
Bestandteile Rot, Grün und Blau zerlegen.
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| opak |
lichtundurchlässig, Gegensatz von transparent
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| optische Dichte |
Die optische Dichte ist als dekadischer Logarithmus
des reziproken Transmissions- oder Remissionsgrades
definiert. Je "dichter" eine Farbschicht ist, desto mehr
Licht wird absorbiert. Das Instrument zur Messung der optischen
Dichte von Druckfarbschichten ist das Densitometer.
Abb.: Zusammenhang zwischen optischer Dichte
und Farbschichtdicke auf dem Papier
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