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Entrastern

Scannt man im Offsetdruck hergestellte Bildvorlagen ohne Korrekturen ein, so entstehen im Scan störende Muster (Moires), die durch die Überlagerung der periodischen Rasterstruktur des Druckes mit der periodischen Anordnung der CCD-Elemente des Scanners verursacht werden. Mit Entrasterungs-Filtern können solche Effekte beim Scan vermieden oder später bei der Bildbearbeitung beseitigt werden.

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Euroskala

===> Skalenfarben

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Farbabstand

Distanz zwischen zwei Farborten in einem visuell gleichabständigen Farbraum.

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Farbannahme

Das Farbannahmeverhalten ist eng mit der Farbreihenfolge im Druck verknüpft. Es ist ein Unterschied ob auf weißes Papier, auf eine bereits gedruckte und getrocknete Farbe oder Naß in Naß aufeinandergedruckt wird.
Störungen im Farbannahmeverhalten führen zu einer Verkleinerung des Farbumfanges und damit zu Schwierigkeiten bei der Wiedergabe bestimmter Farbnuancen. Grundsätzlich wird die letztgedruckte Farbe nur unvollständig angenommen und hat einen unruhigeren Ausdruck.

Eine objektive meßtechnische Beurteilung des Farbannahmeverhaltens ist nur mit Hilfe der Farbmetrik möglich. Das Densitometer liefert auf einfache Weise einen relativen Wert Für die Farbannahme FA (%).

Das Farbannahmeverhalten von Magenta beim Druck auf Papier und auf eine vorher gedruckte Cyan-Schicht

Abb.: Das Farbannahmeverhalten von Magenta beim Druck auf Papier und auf eine vorher gedruckte Cyan-Schicht

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Farbart

Oberbegriff für Farbton und Sättigung.

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Farbbalance

Die Farbbalance beschreibt die Abstimmung der einzelnen Druckfarben im Druck. Fehler in der Farbbalance äußern sich in Farbstichen und sind leicht in den Grautönen erkennbar.

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Farbdichte

Die Farbdichte von Aufsichtsvorlagen ist definiert als:

D = -log(Reflexionsfaktor)

Die logarithmische Erfassung der Farbdichte entspricht dem Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges.

Der Zusammenhang zwischen Farbschichtdicke und Farbdichte

Abb.: Der Zusammenhang zwischen Farbschichtdicke und Farbdichte

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Farbdichte Rasterton

Die Farbdichte des Rastertons DR wird an einer Rasterfläche gemessen.

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Farbdichte Vollton

Die Farbdichte des Volltones DV wird an einer Volltonfläche ermittelt und liefert eine Information über die Menge der auf dem Druckbogen liegenden Farbe.

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Farbdichterückgang

Die Farbdichtemessung an nassen Drucken führt ohne Verwendung von Polarisationsfiltern zu höheren Werten als an bereits trockenen Drucken, weil nasse Drucke glatter und glänzender sind.

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Farbe

Sinneseindruck, der durch die sichtbare Strahlung von unterschiedlicher spektraler Beschaffenheit zustande kommt.

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Farbfilter

Farbfilter sind optische Bauelemente, die Strahlen der eigenen Farbe passieren lassen und Strahlen anderer Farbe absorbieren.

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Farbmanagement

Software zur Anpassung verschiedener Farbräume. Beispiele sind Umwandlungen von RGB (Monitor, Scanner) in CMYK (Belichter, Drucker), wobei der RGB-Farbraum umfangreicher ist als der CMYK-Farbraum. Ein fehlerfrei arbeitendes Farbmanagementsystem vermeidet Farbabweichungen zwischen den einzelnen Technologiestufen eines Druckerzeugnisses.

===> CMS

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Farbmetrik

Bestimmung von drei Maßzahlen einer Farbe auf der Basis der Eigenschaften des Auges und einer Anzahl von Vereinbarungen.

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Farbraum

Unter einem Farbraum versteht man ein Koordinatensystem mit den Primärfarben eines Farbsystems als Achsen. Beispiele sind der dreidimensionale RGB-Farbraum oder der vierdimensionale CMYK-Farbraum.

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Farbreihenfolge

Die Farbreihenfolge ist von entscheidender Bedeutung für das Farbannahmeverhalten. Es empfiehlt sich, die standardisierten Farbreihenfolgen einzuhalten, um negative Einflüsse auf das Druckergebnis auszuschließen.

Standardisierte Farbreihenfolge für den An- und Auflagendruck

4-Farben-Druck
Naß in Naß

2-Farben-Druck
Naß in Naß

1-Farben-Druck
Naß auf Trocken;

Vierfarbenmaschine

Zweifarbenmaschine

Einfarbenmaschine

B + C + M + Y

C + M; B + Y

C; M; Y; B
oder
B; C; M; Y

B = Schwarz, C = Cyan, M = Magenta, Y = Gelb


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Farbreiz

Strahlung, die durch die Reizung der Netzhaut eine Farbwahrnehmung hervorruft.

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Farbseparation

Aufteilung einer Farbdatei in die Farbkomponenten, die mit separaten Druckplatten gedruckt werden bzw. ein Satz von Filmen, die jeweils die Bildinformation für eine Druckplatte enthalten.

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Farbtemperatur

Zahlenmäßige Größe für die Farbart einer Strahlung; identisch mit der Temperatur des schwarzen Körpers, bei welcher dieser eine Strahlung der gleichen Art liefert.

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Farbtiefe

Die Farbtiefe gibt Aufschluß über die Anzahl der Farbstufen, in die eine Primärfarbe (RGB oder CMYK) von der Scansoftware oder der Bildbearbeitungssoftware zerlegt wird. Sie wird als die Anzahl der Bits angegeben, die zur Speicherung eines Farbwertes benötigt werden. So unterscheidet eine Software mit 8 Bit Farbtiefe 28= 256 Farben je Grundfarbe.

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Farbton

Art der Buntheit einer Farbe

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Farbtonfehler

Die Parameter Farbtonfehler und Verschwärzlichung dienen zur Ermittlung der Konstanz von Farblieferungen sowie während des Auflagendruckes zur Überwachung der Farbe auf Verschmutzung.
Ideale Druckfarben würden 1/3 des Spektrums absorbieren und 2/3 des Spektrums in einem ausgewogenen Verhältnis remittieren.

Druckfarbe

absorbiert

remittiert

Cyan

Rot

Grün und Blau

Magenta

Grün

Rot und Blau

Gelb

Blau

Rot und Grün


Solche idealen Skalendruckfarben sind jedoch nicht herstellbar.

Die Wirkung von Farbtonfehler und Verschwärzlichung bei realen Farben

Abb.: Die Wirkung von Farbtonfehler und Verschwärzlichung bei realen Farben

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Farbvalenz

Kombination von drei Maßzahlen, die die Wirkung eines Farbreizes im Auge beschreiben.

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Firewire-Schnittstelle

Diese von Apple erfundene Schnittstelle ermöglicht eine schnelle serielle Verbindung zum Datenaustausch. Auf Grund der hohen Übertragungsgeschwindigkeit und der einfachen Handhabung eignet sich diese Schnittstelle besonders für Digitalkameras.

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Flachbettscanner

Beim Flachbettscanner werden die Vorlagen auf einen flachen, transparenten Vorlagenhalter aufgelegt und mittels CCD-Zeilen gescannt.

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Flächendeckungsgrad

Beim Druck wird der optisch wirksame Flächendeckungsgrad FD unter Anwendung der Murray-Davies-Formel ermittelt, wobei der Lichtfang Berücksichtigung findet.

Auf dem Film beschreibt der Flächendeckungsgrad FF den druckenden (geschwärzten) Flächenanteil der betreffenden Bildstelle.

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Flankenbreite

Die Flankenbreite ergibt sich aus dem mittleren Abstand der zu den Dichten 0,3 und 2,3 gehörenden Isodensiten.

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Flexodruck

Der Flexodruck ist ein Druckverfahren für hohe Auflagen, bei dem auf den druckenden Flächen von Flexodruckplatten aus Gummi oder Fotopolymer haftende Druckfarbe direkt auf Papier oder einen anderen Bedruckstoff übertragen wird.

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Fotopigmente

Chemikalien in den Stäbchen oder Zapfen der Retina (Netzhaut), die bei Erregung durch auftreffendes Licht elektrische Ladungen erzeugen.

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Letzte Änderung am: 15.11.2007
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